18. März - 17.April 2006 Frankfurt/Windhoek
Die Flüge hatte ich übers Internet gebucht.
Nachdem unsere Freunde Iris und Hans uns nach Frankfurt an den Flughafen gefahren hatten, waren wir voll Vorfreude auf die kommenden Wochen. Wir trafen schon früh am Schalter der AirNamibia ein, aber vor uns hatte sich bereits eine eine riesige Schlange gebildet - ob die wohl auch alle in das Flugzeug wollten!!!???
Zum Glück hatte ich unsere Sitzplätze schon von zuhause aus reserviert und so konnten wir ganz relaxt der Dinge harren. Bald saßen wir im Flugzeug der AirNamibia - 22.40h Abflug in Frankfurt bei Schmuddelwetter... wir freuten uns auf die Sonne :-)
Als wir bereits über namibischen Gebiet flogen, zeigte uns der Flugkapitän die riesige Etoscha-Pfanne - sie war gewaltig, selbst noch von 10.500 m Höhe aus - und zum Glück hatten wir einen Fensterplatz! Der Himmel war wolkenfrei uns so konnten wir die Landschaft betrachten. Wir waren nun nicht mehr weit von unserem Ziel entfernt!!!
Beim Landeanflug kamen wir aus dem Staunen nicht heraus - alles war grün, überall Gras.... Ganz anders als im November 2002. Man hätte meinen können, dass wir in Frankfurt versehentlich ins falsche Flugzeug gestiegen wären und uns nun in Irland anstatt Namibia befänden. Kein Witz!
Der einzige Unterschied zu Irland waren sicherlich die Temperaturen. Bei Ankunft am Flughafen hatten wir morgens schon über 23°C und natürlich Sonnenschein pur - welch Freude.
Unser direkter Weg führte uns zum Chameleon - unserer ersten und einzigen Unterkunft, die wir bereits von zuhause gebucht hatten. Die Bilder im Internet entsprachen der Tatsache und die Leute dort waren alle gut drauf. Es gefiel uns auf Anhieb. Nun erst mal Duschen und anschließend das erste kühle Tafel Lager (Bier) an der Bar mmmmmh :-).
Am Abend gings obligatorisch in Joe's Beerhouse das IN-Restaurant in Windhoek! Ein MUSS - schon alleine wegen der Deko im Restaurant. Man kann dieses Lokal schlecht beschreiben und leider ist fotografieren dort unerwünscht. Man könnte sagen, der Chef hat alles aus vergangenen Tagen von den Farmen aufgekauft und damit das Restaurant dekoriert. Es scheint hier auch Jägermeister sehr IN zu sein - ich glaube es stehen alle Flaschen, die jemals in Joes Beerhouse getrunken wurden, in dem Lokal zur Deko herum. In Joes Beerhouse gibt es leckeres Fleisch Kudu; Oryx, Springbock etc. mit Beilagen fast wie zuhause und dazu wieder ein Kühles Blondes. Selbstverständlich darf auch ein großer Curio-Shop nicht fehlen. Es gibt allerlei Souveniers wie Bilder, T-Shirts, Taschen etc. Es war schön zu wissen, dass 4 Wochen Namibia auf uns warten - ohne Stress und ohne Hektik mit nur einem groben Plan unserer Tour in der Tasche. Als uns dann jeder erzählte, dass es im Norden momentan stark regnen würde, beschlossen wir erstmal gen Süden zu fahren.....
Der Spreetshoogte-Pass ist einer der steilsten Pässe in Namibia. Er hat bis zu 22% Steigung und sollte laut Reiseführer nur von einer Richtung aus befahren werden. Nach unserer Meinung stellt er kein Problem dar, wenn man ein gut motorisiertes Auto mit funktionierenden Bremsen hat. Die Aussicht von oben war grandios und ab hier gab es nur noch strahlenden Sonnenschein. Gleich nach dem Kamm kam dann ein kleiner Campingplatz - er gehört zur Spreetshoogte-Farm. Der Platz hatte lediglich 3 Stellplätze mit jeweils eigenem Badehäuschen - Dusche und Spültoilette inklusive. Preis N$ 140,00/Nacht. Es lohnt sich hier zu übernachten.
Wir bauten das erste Mal das Dachzelt auf - und es gelang auf Anhieb. Wir saßen in der Sonne und genossen die schöne Aussicht. Am Abend legten wir das erste mal Fleisch auf den Grill und ließen es uns gutgehen.
to be continued...
Ich war in folgendem Hotel: "
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