Erfahrungsbericht couchsurfing.com
Surfen kann man fast überall: auf wellen, im Internet, auf S-Bahnen, aber auf nem Sofa???
Hab ich mich auch gefragt, aber dann erzählte mir ein Freund von couchsurfing.com und seinen positiven Erfahrungen darüber. Er wohnt auf einem Berg im Tirol und hatte schon Leute aus Australien, Texas, Belgien uvm. auf seiner Couch liegen. Er hat eigentlich nur Positives berichtet und da ich im Sommer mit meiner Freundin mal nach Wien wollte, hab ich mich mal angemeldet.
Die Plattform
www.couchsurfing.com bietet die Möglichkeit mit Leuten in der ganzen Welt in Kontakt zu treten um deren angebotener Couch (manchmal nur eine Couch, oft aber richtige private Räume mit Bett, Decken etc) zu nutzen. Somit spart man sich die Kosten für eine Unterkunft am Zielort. Mittlerweile ist das Projekt schon enorm groß geworden und es wächst täglich weiter. Es sind schon ca. 1 Millionen Couchsurfer registriert und genauso viele positive Hosts wurden schon gemacht.
So funktioniert es
Einfach ein Profil erstellen, das Ganze erinnert dann stark an Facebook. Bild hochladen, etwas über sich schreiben, seine Hobbys, Interessen, einfach so viel, dass potenzielle Hosts sich einen ersten entscheidenden Eindruck machen können. Dann kann man in Gruppen eintreten, z.B. Städte-Groups. Da werden dann regelmäßig Treffen geplant, LastMinute Couches vermittelt oder diverse Aktionen geplant (z.B. zu hunderten in der Londoner U-Bahn treffen, HandyMusik laut aufdrehen und abfeiern...siehe YouTube)
Nun kann man sich durch die Welt klicken. Egal ob einsames Dorf auf den Bahamas oder New York City direkt neben dem Empire State Building oder doch lieber Melbourne? Fast alle Städte sind dabei. Man sieht dann eine Auflistung der möglichen Hosts, welche in Kategorien eingeteilt werden: definitely heißt z.B. immer eine Couch parat, einfach nach dem Landen auf dem Flughafen anrufen und es klappt 100% (manche verstecken ihren Wohnungsschlüssel und verraten dann das Versteck, echt cool)
Alles wird natürlich kontrolliert und es gibt unzählige Volunteers, die 24h am Tag da sind, um euch bei eventuell auftretenden Problemen tatkräftig zur Seite zu stehen.
Fazit
Couchsurfing ist super, es lohnt sich, weil man leicht findig wird. So lange man keine übermäßigen Ansprüche an seine Bleibe hat und ein paar Tage (mehr als 4 geht meistens nicht, aber auch möglich), dann ist dies die absolut beste Alternative zum Hotel oder Hostel. Man lernt Einheimische kennen, die einem die besten Ausflugstipps geben können. Das alles ist absolut kostenlos und hat keinen Haken.
Das Prinzip beruht zwar ursprünglich auf dem Geben-Nehmen-Motto, aber man ist nicht verpflichtet, jemanden aufzunehmen, wenn man das nicht will.
Ich kann diese Seite absolut empfehlen, ihr werdet sehen, es lohnt sich



